Yoga für alle

Psychosensibles Yoga

Ist ein nicht-therapeutisches Angebot für Menschen mit Depressionen und Burn-Out. In enger Zusammenarbeit und Rücksprache mit professionellen Trägern bieten wir Yoga als Hilfsmittel an, um innere Kraft und Sicherheit zu entdecken, Emotionen zu regulieren und Freizeit und Leben zu gestalten.

 

Wie es sich anfühlt, von der Welt abgeschnitten zu sein; nicht aus dem Bett aufstehen zu können, weil alles sinnlos erscheint; keine Freude an nichts zu haben und schon angesichts kleinster Anforderungen wie gelähmt zu sein - Menschen mit Depressionen wissen das nur zu gut. Sie zu motivieren, ist schwierig.  Der wirkliche Schwung kann wie bei jedem Menschen nur von innen kommen. Yoga kann eine Möglichkeit sein, die Verbindung zu diesem Schwung wieder aufzubauen.

 

 

Yoga für alle bei Via Schanze e.V.

Yoga für alle e.V. kooperiert im Projekt 'Yoga für psychisch kranke Menschen' mit gemeinnützigen Trägern, die Menschen mit psychischem Erkrankungen unterstützen. Zum Beispiel mit Nussknacker e.V., wo wir bei Via Schanze e.V. regelmäßig einen Yogakurs anbieten. Zitat einer Klientin, die nun schon seit fast sieben Monaten Yoga dort praktiziert: „Ich fühle mich nach der Stunde viel gerader. Ich kann mich aufrichten und habe gute Laune. Eines von den Mantren sage ich oft, wenn ich in eine schwierige Situation komme. Dann beruhige ich mich sofort."

 

Yoga für alle bei Fähre e.V.

Ein zweites Projekt von Yoga für alle e.V. läuft in Kooperation mit Fähre e.V. der Begegnungsstätte Böckemannstraße für Menschen mit psychischen Erkrankungen in Hamburg-Heimfeld.  4 - 5 Klientinnen üben dort regelmäßig mit Yogalehrerin Annica Bauer. Sie beschreibt ihre Erfahrungen so:

„Eine Sozialarbeiterin ist fast jedes Mal beim Yogakurs dabei und macht auch mit. Das ist gut für die Klienten und für mich. Ich beginne immer damit, alle einzeln zu fragen, wie es ihnen geht (innerer Wetterbericht) und nach was für einer Praxis sie sich fühlen (fordernd oder ruhig, vielleicht gibt es körperliche Verletzungen oder Schmerzen). Dann starten wir mit einer Anfangsentspannung, Chanten und einer Atemübung. Wir üben 60 Minuten lang das, was gerade gut passt und enden mit Shavasana. Der Unterricht ist sehr basic und macht den SchülerInnen glaube ich viel Spaß. Sie kommen gerne und sagen hinterher, dass es ihnen besser geht. 

 Die Gruppe ist bunt gemischt, männlich, weiblich, älter und jünger (also zwischen 20 und 60). Das finde ich besonders schön. Einer Teilnehmerin fällt es besonders schwer, ihren Körper zu spüren und zu wissen, wie die Bewegung aussieht. Sie kommt aber regelmäßig und ich freue mich, ihre Entwicklung miterleben zu dürfen. Es ist super, dass der Kurs so klein ist. Das erlaubt mir, auf die Einzelnen eingehen zu können und jeden im Blick zu haben. Ich freue mich jeden Montag aufs Unterrichten."

Feedback der Teilnehmerinnen:

„Yoga ist ganz schön kompliziert und anstrengend, aber hinterher fühle ich mich ganz entspannt.” „Die kleine Gruppe und der vertraute Rahmen tut gut. „Ich bekomme mehr Körperbewusstsein.” „Annica macht es richtig gut. Ich fühle mich gefordert, kann aber auch sagen, wenn es mir zuviel ist.”

 

Yoga für alle bei Insel e.V.

Ein drittes Projekt von Yoga für alle e.V. läuft in Kooperation mit Insel e.V. in Hamburg. 

 

Yoga für alle bei Gangway e.V.

Ein viertes Projekt von Yoga für alle e.V. läuft in Kooperation mit Gangway e.V. in Hamburg-Wilhelmsburg.  Es richtet sich an junge Menschen, die spezielle Unterstützung brauchen, um ihren Weg zu finden und zu gehen. Yogaunterricht mit Yogalehrerin Jasmin Wolf von Yoga für alle e.V. hilft ihnen, nach innen zu hören und Stabilität ins sich selbst zu finden.