Yoga für alle

Yoga bei Essstörungen

Menschen, die an einer Essstörung leiden, empfinden ihren Körper als etwas, das nicht zu ihnen gehört, als etwas Fremdes, das im schlimmsten Fall bekämpft werden muss. Essen bzw. Nicht-Essen stellt dann einen Weg dar, mit schwierigen Gefühlen oder Problemen umzugehen. Die eigenen körperlichen Bedürfnisse – wie Hunger, Durst, Müdigkeit, Krankheit oder Erschöpfung – werden nicht mehr richtig wahrgenommen bzw. ignoriert.

Im Sinne eines ganzheitlichen Ansatzes leistet Yoga in Ergänzung zur klassischen Psychotherapie und Ernährungsberatung insbesondere bei der ambulanten Behandlung von Essstörungen einen unschätzbar wichtigen Beitrag zur Genesung: Durch eine regelmäßige und sanfte Yoga-Praxis wird die verlorengegangene Einheit aus Körper, Geist und Seele wiederhergestellt. Betroffene kommen durch die bewusste Atmung wieder in ihrem Körper an und lernen, seine Signale neu wahrzunehmen – und zu respektieren. Das eigene Köpergefühl wird verbessert, Körperwahrnehmungsstörungen werden abgebaut und neben Stressresistenz auch Respekt und Selbstliebe geübt – Grundvoraussetzungen dafür, dass man eine Essstörung hinter sich lassen und wieder ganz gesund werden kann.

Unter dem Dach von Yoga für alle e.V. hat eine engagierte junge Frau in Hamburg ein deutschlandweit einzigartiges Projekt ins Leben gerufen, bei dem Menschen mit Essstörungen zweiwöchentlich eine kostenfreie Yoga-Stunde ermöglicht wird. Das Projekt wird fachlich von sMUTje e.V. (Starthilfe für MUTige Jugendliche mit Essstörungen) begleitet.

Projektleiterin EATBREATHEYOGA und Ansprechpartnerin bei Yoga für alle e.V. für dieses Projekt ist Sunita Ehlers. Sie freut sich auf Ihre E-Mail unter info@eatbreatheyoga.de.